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Sopot
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Sopot [] (kaschubisch Sopòt; deutsch Zoppot) ist eine Stadt in der polnischen Woiwodschaft Pommern. Es bildet zusammen mit Danzig (GdaĹsk) und Gdingen (Gdynia) den Ballungsraum Dreistadt (polnisch TrĂłjmiasto). Während in den beiden Nachbarstädten vor allem Handel, Industrie und Häfen von Bedeutung sind, profitiert Sopot als Kurstadt vornehmlich vom Fremdenverkehr.
Contents
⢠Geschichte
⢠Kultur
⢠Museen
⢠Veranstaltungen
⢠Sport
⢠Ehrenbßrger
⢠Galerie
⢠Siehe auch
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Geographische Lage
Der Bade- und Kurort liegt in der historischen Landschaft WestpreuĂen, an der WestkĂźste der Danziger Bucht, etwa neun Kilometer nordwestlich von Danzig und neun Kilometer sĂźdlich von Gdynia.
Geschichte
Das Wort Zoppot ist slawischen Ursprungs und bedeutet Quelle.cite-ref-2[2] Als kleines Fischerdorf gehĂśrte Zoppot seit 1283 zur Zisterze Olivacite-ref-3[3] und war wie alle Eigentumsortschaften des Klosters gegenĂźber Danzig zum Burgdienst verpflichtet;cite-ref-mt44-4-0[4] von 1283 bis 1807 gehĂśrte es zur Hansestadt Danzig. Die Geschichte Zoppots ist deshalb eng mit der Geschichte der Stadt Danzig verknĂźpft, die 1308 zusammen mit Pommerellen an den Deutschordensstaat PreuĂen gefallen war und nach 1466 unter Beibehaltung ihrer Souveränität und BevĂślkerung zum PreuĂen kĂśniglichen Anteils gehĂśrte, das sich freiwillig unter die Schirmherrschaft der Krone Polens, das heiĂt des KĂśnigs persĂśnlich, begeben hatte.
In Zoppot wurde 1668 eine Frau der Hexerei beschuldigt, die in einem anschlieĂenden Hexenprozess den Tod fand.cite-ref-5[5]
Im Rahmen der ersten polnischen Teilung kam 1772 das Gebiet um Putzig und Zoppot unter Friedrich II. von PreuĂen zum KĂśnigreich PreuĂen. Im Jahr 1785 wird Zoppot als ein kĂśnigliches Dorf an der Ostsee mit 38 Feuerstellen (Haushaltungen) bezeichnet.cite-ref-jfg-6-0[6] Um 1818 hatte Zoppot einen Gasthof, einen Krug, mehrere Einzelhandels- und Gemischtwarenläden sowie Handwerksbetriebe und war ein häufig besuchter Badeort. Zoppot war Sitz des Amtes BrĂźck. Ein Teil des Dorfs, Unterdorf genannt, lag von den Anwesen der im Oberdorf wohnenden Hauptbesitzer entfernt, hart am Ostseestrand, und wurde von Fischern bewohnt, die ihre GrundstĂźcke zu Erbpachtsrechten besaĂen.cite-ref-drd-7-0[7]
Im Jahr 1819 fasste der Verwalter des Domänenamts in dem etwa 19 Kilometer weiter nĂśrdlich gelegenen Dorf BrĂźck, Friedrich GĂźtte, der dort von der SchĂśnheit der natĂźrlichen Umgebung an der Danziger Bucht fasziniert gewesen war, den Entschluss, das Fischerdorf Zoppot in ein modernes Seebad umzuwandeln. Zu diesem Zweck bewirkte er noch im gleichen Jahr die Verlegung des Sitzes des Domänenamtsbezirks von BrĂźck nach Zoppot und leitete dort entsprechende VerwaltungsmaĂnahmen ein. 1823 erĂśffnete der elsässische Arzt Johann Georg Haffner, der 1808 als Chirurg der Grande ArmĂŠe Napoleon Bonapartes nach Danzig gekommen war, dort geheiratet und sich in Zoppot niedergelassen hatte, den ersten Strandbadbetrieb mit Kursanatorium. Zoppot erwies sich als Kurort fĂźr Erholungssuchende gut geeignet, weil bewaldete HĂśhenzĂźge den Ort vor Nord- und Westwinden schĂźtzen, die Luft milde und mĂźckenfrei ist und das Meerwasser in der Danziger Bucht etwas wärmer ist und einen deutlich geringeren Salzgehalt aufweist als im westlichen Teil der Ostsee. Seit Aufnahme des Kurbetriebs entwickelte sich Zoppot stetig zu einem mondänen Seebad.
Von 1871 bis 1920 gehĂśrte Zoppot zum Deutschen Reich. Seit 1894 erschien die Zoppoter Zeitung.
Durch einen Erlass Kaiser Wilhelms II. vom 8. Oktober 1901 wurde der Landgemeinde Zoppot die Annahme der Städteordnung vom 1. April 1902 ab gestattet. Zoppot gehĂśrte als Stadt zum Kreis Neustadt in WestpreuĂen. Die rund 14.000 Einwohner (1910)cite-ref-8[8] verteilten sich auf das ehemalige Oberdorf â in der Nähe der Eisenbahnlinie und entlang der Danziger Chaussee â und auf das Unterdorf, das Villen- und Hotelviertel in Strandnähe.
Auf dem VI. Deutschen Esperanto-Kongress 1911 in Lßbeck wurde Zoppot zum Austragungsort des VII. Deutschen Esperanto-Kongresses der Germana Esperanto-Asocio (GEA) erwählt.
Die Stadt hatte ein Gymnasium und eine kleine evangelische Kirche. Es gab eine Pferderennbahn, die vom WestpreuĂischen Reitverein unterhalten wurde, sowie eine Radrennbahn. Der 1909â1911 beim Seesteg errichtete Baukomplex mit Kurhaus und Logierhaus, von dem nur die seeseitige Front des Kurhauses erhalten blieb und in einen modernen Neubau integriert wurde, verfĂźgte bereits ab 1919 Ăźber ein Spielkasino.cite-ref-9[9]cite-ref-10[10] Vor dem Ersten Weltkrieg fand in Zoppot alljährlich Mitte Juli die Zoppoter Woche mit einer Reihe sportlicher Wettbewerbe statt. Dazu zählten Pferderennen, Radrennen, eine offene Segelregatta, das Ostdeutsche Tennisturnier, fĂźr das Kaiser Wilhelm II. jedes Jahr einen Preis stiftete, sowie Schwimmveranstaltungen. Im August fanden zur Unterhaltung der jährlich etwa 15.000 Bade- und Kurgäste weitere Veranstaltungen wie TheaterauffĂźhrungen und Hunderennen statt. Unter den nichtdeutschen Badegästen stellten Polen und Russen das grĂśĂte Kontingent. Von 1924 bis 1927 wurde nĂśrdlich des GroĂen Seestegs das inzwischen in Grand Hotel umbenannte luxuriĂśse Kasinohotel erbaut, das heute noch das Strandbild prägt.
Bei der ohne Volksbefragung vom VĂślkerbund angeordneten Bildung der Freien Stadt Danzig am 10. Januar 1920 aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags (Artikel 100â108 Abschnitt XI, Teil III VV) wurde die Stadt Zoppot neben der Stadt Danzig und den Landkreisen Danziger HĂśhe, Danziger Niederung und GroĂes Werder (einschlieĂlich der Städte Tiegenhof und Neuteich) in den Danziger Staat integriert. Zoppot war fĂźr eine kurze Ăbergangszeit Teil des Kreises Danziger HĂśhe, bevor es am 15. März 1920 zum Stadtkreis erhoben wurde.cite-ref-stadtkreis-zoppot-11-0[11] Zoppot lag nunmehr direkt an der Grenze zum Polnischen Korridor, mit Ăbergang zum dortigen Ort Koliebken. Ein kleineres Gebiet Koliebkens, nur 3,34 ha groĂ, war bei der Grenzziehung 1920 nicht zum Korridor gekommen und wurde am 6. Mai 1922 Zoppot angegliedert.cite-ref-stadtkreis-zoppot-11-1[11]
Zwischen den Weltkriegen legten die Schiffe des Seedienstes OstpreuĂen in Zoppot an.
Nach dem Ăberfall auf Polen 1939 annektierte Deutschland das Gebiet der Freien Stadt Danzig. Es wurde dem Reichsgau Danzig-WestpreuĂen zugeordnet, zu dem Zoppot bis 1945 gehĂśrte.
Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs näherten sich am 19. März 1945 Einheiten der Roten Armee von Westen der Stadt Zoppot.cite-ref-schlacht-12-0[12] Gegen Abend erging Räumungsbefehl fĂźr Zivilisten, die daraufhin zu Tausenden nach Gdingen flohen.cite-ref-schlacht-12-1[12] Andere nutzten einen Pendelverkehr vom Seesteg nach Danzig-Neufahrwasser.cite-ref-schlacht-12-2[12] Ab 20. März 1945 kamen Zoppot und Oliva unter Artilleriefeuer, wobei Zoppot zu ca. 10 % zerstĂśrt wurde.cite-ref-schlacht-12-3[12] Die deutschen Truppen zogen ab, und am Abend des 23. März 1945 besetzte die Rote Armee Zoppot ohne grĂśĂere Kämpfe.cite-ref-schlacht-12-4[12] Die Sowjetunion unterstellte das Gebiet der Freien Stadt Danzig, somit auch Zoppot, der Verwaltung der Volksrepublik Polen, die es am 30. März 1945 der neugeschaffenen WojewĂłdztwo gdaĹskie (Woiwodschaft Danzig) eingliederte.
Das Potsdamer Abkommen vom 2. August 1945 bestätigte im Artikel IX. diesen Schritt. Zoppot wurde in Sopot umbenannt.
In Sopot begann nun die Zuwanderung von Polen, die in die verlassenen Häuser einzogen. Sie kamen zum grĂśĂten Teil aus Zentralpolen. Die ortsansässigen Einwohner der Freien Stadt Danzig wurden bis auf einen kleinen Rest, der seine âZugehĂśrigkeit und Treue zur polnischen Nationâ nachgewiesen hatte, in mehreren Schritten bis 1946 vertrieben.cite-ref-13[13]
Entwicklung der BevĂślkerungszahl
| Jahr | Einwohner | Anmerkungen |
|---|---|---|
| 1818 | 0 0 350 | kĂśnigliches emphyteutisches Dorf mit 38 Feuerstellen (Haushaltungen); [ 14 ] davon 176 Lutheraner und 174 Katholiken [ 7 ] |
| 1852 | 0 1.014 | Dorf [ 15 ] |
| 1864 | 0 1.207 | am 3. Dezember, Gemeindebezirk [ 16 ] |
| 1867 | 0 1.371 | am 3. Dezember, Gemeindebezirk [ 17 ] |
| 1871 | 0 1.487 | am 1. Dezember, Gemeindebezirk, davon 627 Evangelische und 840 Katholiken, in 230 bewohnten Wohnhäusern [ 17 ] [ 18 ] |
| 1875 | 0 2.834 | [ 19 ] |
| 1880 | 0 3.543 | [ 19 ] |
| 1890 | 0 4.722 | [ 19 ] |
| 1910 | 15.015 | [ 20 ] |
| 1929 | 30.835 | [ 21 ] |
| 1941 | 27.971 | [ 22 ] |
| 1945 | 21.154 | 15.154 Polen, 6.000 Deutsche (Stand: 1. November 1945) [ 23 ] |
| 2012 | 38.426 | Stand: 30. Juni 2012 [ 24 ] |
SehenswĂźrdigkeiten
Das Stadtbild ist durch Bebauung aus dem 19. und dem frßhen 20. Jahrhundert sowie Kureinrichtungen geprägt.
⢠Das Rathaus der Stadt wurde 1910/1911 nach Entwurf von Paul PuchmĂźller (1875 Stolp â 1942 Zoppot; 1901 bis 1922 Stadtbaumeister von Zoppot) errichtet und 1922/1923 erweitert.
⢠An die 1913/1914 von Adolf Bielefeldt erbaute und in der Nacht vom 12. zum 13. November 1938 von den Nationalsozialisten niedergebrannte Synagoge erinnert eine Gedenktafel.
⢠Die SeebrĂźcke, ein 511,5 Meter langer Holzsteg in die Danziger Bucht, offizieller Name bis 1945 GroĂer Seesteg, heute Molo genannt, mit Gaststätten sowie AnlegemĂśglichkeiten fĂźr kleine Boote und Ausflugsschiffe.cite-ref-25[25]
⢠Das Krumme Häuschen (Krzywy Domek), ein Bau des 21. Jahrhunderts.
⢠Der Jßdische Friedhof hat das einzig erhaltene Eingangsportal mit hebräischer Inschrift in der Woiwodschaft Pommern.
⢠Leuchtturm von 1904cite-ref-26[26]
⢠Denkmal fßr Wojtek (Bär), der im Zweiten Weltkrieg in der polnischen Armee diente.
Kirchen
⢠Evangelisch-lutherische Heilandskirche (KoĹcióŠZbawiciela), Sitz des Bischofs der DiĂśzese Pommern-GroĂpolen, erbaut von 1913 bis 1919 von dem Danziger Architekten Adolf Bielefeldt (1876 Herne â 1934 Danzig) im neubarocken Stilcite-ref-27[27]
⢠Katholische Kirche St. Georg (KoĹcióŠgarnizonowy Ĺw. Jerzego), errichtet 1899 bis 1901 als evangelische ErlĂśserkirche mit 47 Meter hohem Turm im Stil der Neugotik nach Entwurf des Architekten Ludwig von Tiedemanncite-ref-28[28]
⢠Katholische Kirche Maria Meeresstern (KoĹcióŠparafialny NMP Gwiazdy Morza), erbaut 1901/1902, neugotisch.cite-ref-29[29]
⢠Katholische Kirche des heiligen Andreas Bobola (KoĹcióŠparafialny Ĺw. Andrzeja Boboli), 1869/1870 wurde die neugotische Kapelle Mariä Himmelfahrt errichtet und am 14. August 1870 eingeweiht. Sie wurde 1984 bis 1988 um die heutige Pfarrkirche erweitert.cite-ref-30[30]
Kultur
Museen
⢠Museum von Sopot (Muzeum Sopotu), gegrßndet 2001, mit Ausstellung in der restaurierten Villa Ernst Claaszen (Baujahr 1903/1904) zur Wohnkultur Anfang des 20. Jahrhunderts sowie zur Orts- und Regionalgeschichte.
⢠Archäologisches Freilichtmuseum â Burganlage âGrodziskoâcite-ref-31[31]
⢠Leuchtturm â lebendiges Museum, das die maritime Geschichte der Region präsentiert.cite-ref-32[32]
Theater und BĂźhnen
Veranstaltungen
⢠Sopot Festival
⢠Vom 13. bis 16. September 2011 fand in Sopot das Cartoon Forum statt. Europaweit der grĂśĂte Film- und Rechtemarkt fĂźr Animations-TV-Serien.cite-ref-33[33]
Sport
Bis 2008 fand in Sopot alljährlich das ATP-Tennisturnier ATP Sopot statt. Mit Prokom Trefl Sopot hat die Stadt Sopot heute einen der besten europäischen Basketballvereine. Sopot war Austragungsort der Finalrunde der FIVB Volleyball World League der Herren 2011. Im Jahr 2014 wurden die 15. Hallenweltmeisterschaften der Leichtathletik in der 2010 erÜffneten Ergo Arena ausgetragen. Weiterhin ist Sopot ein Spielort der Euro Beach Soccer League 2014.
Im Sopot Hippodrome werden Pferderennen, Springturniere und Vielseitigkeitsturniere ausgetragen.cite-ref-34[34]
Städtepartnerschaft
⢠Frankenthal, Deutschland
⢠Karlshamn, Schweden
⢠Naestved, Dänemark
⢠Peterhof, Russland
⢠Ratzeburg, Deutschland
⢠Southend-on-Sea, Vereinigtes KÜnigreich
⢠Zakopane, Polen
PersĂśnlichkeiten
SĂśhne und TĂśchter der Stadt
⢠Albrecht Steppuhn (1877â1955), General der Infanterie
⢠Viktor BĂśttcher (1880â1946), nationalsozialistischer Politiker
⢠Wilhelm Koepp (1885â1965), deutscher Theologe und Hochschullehrer der Deutschen Christen
⢠Paul Serotzki (1887 â n. 1950), kommunistischer Politiker
⢠Alfred Werner (1892â1980), deutscher Philosoph und Hochschullehrer
⢠Carl Maria Splett (1898â1964), Bischof von Danzig
⢠Friedrich Georg Houtermans (1903â1966), Physiker
⢠Fritz Heidingsfeld (1907â1972), deutscher Maler, Glasmaler, Radierer und Entwurfszeichner fĂźr Gobelins
⢠Klaus Kinski (1926â1991), deutscher Schauspielercite-ref-35[35]
⢠Andreas E. Beurmann (1928â2016), deutscher Musikwissenschaftler
⢠Gottfried Torbicki (* 1935), deutscher Politiker (NDPD)
⢠Werner RĂścke (1944â2022), deutscher Literaturwissenschaftler und Mediävist, Hochschullehrer
⢠Winfried Glatzeder (* 1945), deutscher Schauspieler
⢠Wolfgang Kalähne (* 1945), Flottillenadmiral a. D.
⢠Feliks Klimczak (* 1949), Politiker
⢠Leonard Krasulski (* 1950), Politiker
⢠Jacek Tylicki (* 1951), Kßnstler
⢠Iwona Buczkowska (* 1953), Architektin und Stadtplanerin
⢠Janusz Ĺniadek (* 1955), Gewerkschaftsfunktionär
⢠Marek Biernacki (* 1959), 1999â2001 Innenminister Polens
⢠Janusz PawĹowski (* 1959), Judoka
⢠Tadeusz Aziewicz (* 1960), Politiker der Platforma Obywatelska
⢠Magdalena Zawada (* 1985), Naturbahnrodlerin
Mit Sopot verbundene Personen
⢠Karl David Ackermann (1751â1811), Schauspieler, Sänger und Brauereibesitzer
⢠Johann Georg Haffner (1775â1830), Arzt aus Colmar, Pionier des Kurbetriebs des Seebades
⢠Friedrich GĂźtte (1779â1843), preuĂischer Domänenamtsbezirks-Verwalter, Initiator und Planer des Seebads Zoppot
⢠Artur Brausewetter (1864â1946), Pfarrer und Schriftsteller, schrieb den Roman Die Badejungen von Zoppot
⢠Stefania Ĺukowicz-Mokwa (1892â1975), polnische Musikerin
⢠Marian Mokwa (1889â1987), polnischer Maler und EhrenbĂźrger
⢠Ryszard Ronczewski (1930â2020), Schauspieler
⢠Donald Tusk (* 1957), polnischer Politiker
EhrenbĂźrger
Seelsorger und Märtyrer
⢠Konstantyn Krefft (1867â1940), Pfarrer, 1940 umgekommen im KZ Stutthof
⢠Jerzy Majewski (1904â1942), Vikar, 1942 umgekommen im KZ Dachau
⢠WĹadysĹaw Szymanski (1901â1940), Geistlicher, 1940 erschossen im KZ Stutthof
Stadtoberhäupter
⢠1900â1905 Volkmar Wurmb (1853â1905), Gemeindevorsteher, ab 1902 BĂźrgermeister
⢠1905â1908 Johannes Kollath (1871â1908), BĂźrgermeister
⢠1908â0000Regierungsassessor Heinrich von Gagern (1878â1964; Zentrum), kommissarischcite-ref-40[40]
⢠1908â1919 Max Woldmann (1868â1919), BĂźrgermeister
⢠1919â1930 Erich Laue (1879â1933), ab 1920 OberbĂźrgermeistercite-ref-rg-jg-41-0[41]
⢠1930â1934 Hermann Lewerenz (1893â1939), OberbĂźrgermeister
⢠1934â1936 Wilhelm FlieĂbach, OberbĂźrgermeister
⢠1936â1941 Erich Temp (1904â1945), OberbĂźrgermeistercite-ref-rg-jg-41-1[41]
⢠1941â1942 Gerhard KoĂ, geschäftsfĂźhrender OberbĂźrgermeister, BĂźrgermeister 1936â1941cite-ref-rg-jg-41-2[41]
⢠1942â1943 Kurt SchrĂśdter, geschäftsfĂźhrender OberbĂźrgermeistercite-ref-rg-jg-41-3[41]
⢠1943â1945 Wolfgang von Tobien, geschäftsfĂźhrender OberbĂźrgermeistercite-ref-rg-jg-41-4[41]
⢠Feb./März 1945 Hermann Jacob, geschäftsfßhrender Oberbßrgermeistercite-ref-rg-jg-41-5[41]
⢠1945â0000 Henryk Michniewicz (1907â1956), burmistrz, später Stadtpräsident
⢠1945â0000 Tadeusz SoboĹ, Stadtpräsident
⢠1946â0000 Antoni Turek (1907â1996), Stadtpräsident
⢠1946â1948 Leonard Wierzbicki (1888â?), Stadtpräsident
⢠1948â0000 Srebrnik, Stadtpräsident
⢠1948â0000 BolesĹaw ĹliwiĹski, Stadtpräsident
⢠1948â1949 Jan Kapusta (1908â1953), Stadtpräsident
⢠1949â1950 Piotr Nowak, Stadtpräsident
⢠1950â1952 Alfred MĂźller (1905â1980), zunächst Stadtpräsident, noch 1950 przewodniczÄ
cy Miejskiej Rady Narodowej (Vorsitzender des Nationalen Stadtrats)
⢠1952â1954 Hieronim KozieĹ (1910â1970), przewodniczÄ
cy
⢠1954â1958 Roman Kosznik (1927â1974), przewodniczÄ
cy
⢠1958â1965 StanisĹaw Podraszko (1911â1973), przewodniczÄ
cy
⢠1965â1969 Zenon Bancer, przewodniczÄ
cy
⢠1969â1978 BolesĹaw Robakowski, przewodniczÄ
cy, ab 1973 wieder Stadtpräsident
⢠1978â1981 Lech ĹwiÄ
tkowski, Stadtpräsident
⢠1981â1984 Cezary DÄ
browski (* 1941), Stadtpräsident
⢠1984â1990 Andrzej Plona, Stadtpräsident
⢠1990â1992 Henryk LedĂłchowski (* 1944), Stadtpräsident
⢠1992â1998 Jan KozĹowski (* 1946), Stadtpräsident
⢠1998â2023 Jacek Karnowski (* 1963), Stadtpräsident
⢠202300000 Lucjan BrudzyĹski (* 1978), amtierender Stadtpräsident (NovemberâDezember)
⢠2023â0000 Magdalena CzarzyĹska-Jachim (* 1972), Stadtpräsidentin (Dezember 2023 â Mai 2024 amtierend)
Galerie
Siehe auch
Literatur
⢠Zoppot, Stadt und Ostseebad, Kreis Neustadt Westpr., Provinz WestpreuĂen. In: Meyers Gazetteer, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Zoppot (meyersgaz.org).
(nachfolgendes Schrifttum chronologisch geordnet)
⢠Notizen Ăźber den Seebadeort Zoppot. In: PreuĂische Provinzial-Blätter. Band 17. KĂśnigsberg 1837, S. 222â227.
⢠Halffter: Notizen Ăźber die Wirkungen und den Erfolg des Seebades Zoppot bei Danzig. In: PreuĂische Provinzial-Blätter. Band 17. KĂśnigsberg 1837, S. 551â554.
⢠Johann Eduard Boettcher: Der Seebade-Ort Zoppot bei Danzig in geschichtlicher, topographischer, statistischer, naturwissenschaftlicher und socialer Hinsicht; sein Sagenkreis und seine Wirksamkeit als Sanitäts-Anstalt. Mit Karten und erläuternden Zeichnungen. Danzig 1842 (Digitalisat bei Google Books).
⢠Hans Prutz: Geschichte des Kreises Neustadt in WestpreuĂen. Danzig 1872 (Digitalisat bei Google Books).
⢠Franz Schultz: Chronik der Stadt Seebad Zoppot. A. W. Kafemann, Danzig 1905 (bibliotekaelblaska.pl).
⢠Ernst Bahr: Zoppot. In: Handbuch der historischen Stätten, Ost und WestpreuĂen. KrĂśner, Stuttgart 1981, ISBN 3-520-31701-X, S. 246.
⢠Olga Kurilo: Zoppot, Cranz, Rigascher Strand: Ostseebäder im 19. und 20. Jahrhundert. be.bra wissenschaft verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-937233-81-9, S. 45â76.
Weblinks
Commons
: Sopot
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Sopot (Polen)
â ReisefĂźhrer
⢠Stadt Zoppot (Territorial.de)
⢠Stadtkreis Zoppot (Territorial.de)
⢠Offizielle Website der Stadt Sopot (polnisch)
⢠Sopot. In: Danzig.info
⢠Sopot. In: Polish-Online.com
⢠Sopot. In: Polen.Travel
⢠Sopot In: polnische-ostsee-urlaub.de
⢠Literatur von und ßber Sopot im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠PaweŠMehring: Zoppot/Sopot. In: OME-Lexikon
⢠Informationsbroschßre ßber Sopot (PDF)
Einzelnachweise
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cite-note-33. â Hans Prutz: Geschichte des Kreises Neustadt in WestpreuĂen. Danzig 1872, S. 33.
cite-note-mt44-44. â Max Toeppen: Historisch-comparative Geographie von PreuĂen. Gotha 1858, S. 44.
cite-note-55. â Hans Prutz: Geschichte des Kreises Neustadt in WestpreuĂen. Danzig 1872, S. 151.
cite-note-jfg-66. â Johann Friedrich Goldbeck: Volständige Topographie des KĂśnigreichs PreuĂen. Teil I, KĂśnigsberg/Leipzig 1785, Volständige Topographie vom West-PreuĂischen Cammer-Departement, S. 207.
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cite-note-3434. â Sopot Hippodrome
cite-note-3535. â In seinem Geburtshaus in Sopot wurde in den 1990er Jahren das CafĂŠ Kinski erĂśffnet.
cite-note-3636. â Sopot â skwer wokóŠkoĹcioĹa nazwany imieniem ks. Otto Bowiena, Diaspora, R. 10, 2002, S. 50â52
cite-note-3737. â A. Ĺukasiak, KsiÄ
dz Otto Bowien, Sopocianie â gazeta, nr 8â9, 2014, S. 2
cite-note-3838. â Paul Fechter: An der Wende der Zeit. C. Bertelsmann Verlag, GĂźtersloh, GĂźtersloh 1950.
cite-note-3939. â In Sopot erinnert seit 1985 ein Denkmal an diese fĂźnf Märtyrer der katholischen Kirche und 69 weitere BĂźrger der Stadt. [1]@1@2Vorlage:Toter Link/old.sopot.net (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche in Webarchiven)
cite-note-4040. â Gagern war später Landrat in Melsungen (1914â1919 und 1933â1937), Landrat in Fulda (1921â1933). Vgl. Die Protokolle des PreuĂischen Staatsministeriums: 1817â1934/38 (12 Bde., = Acta Borussica; Neue Folge). Hrsg.: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften. Olms-Weidmann, Hildesheim / New York / ZĂźrich 2001â2004, Bd. 11, Teil II: 14. November 1918 bis 31. März 1925 (2002), Bearb.: G. Schulze, ISBN 3-487-11663-4, S. 577.
cite-note-rg-jg-4141. â Raimund Glembin, JĂłzef Golec: Poczet OjcĂłw Miasta Sopotu (Die Reihe der Stadtoberhäupter von Zoppot). Cieszyn 2016, ISBN 978-83-943511-3-7, S. 165f.